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Leinsamen wirkt positiv beruhigend auf die Magen-Darm-Schleimhäute sprich die Verdauung des Pferdes. Gerne kann man es gelegentlich als zusätzliche Kraftfutteraufwertung verfüttern. Dabei gilt zu unterscheiden, zu welchem Zweck.
Durch die positive Unterstützung der Magendarm-Schleimhäute kann die Nährstoffaufnahme begünstigt werden. Im Fellwechsel hat Ihr Pferd einen erhöhten Nährstoffbedarf. Gerade desswegen wird Leinsamen gerne im Fellwechsel gefüttert.
Leinsamen enthalten viel wertvolle Öle, Linolsäure sowie Eiweiß, Schleimstoffe und Selen.
Allerdings enthält der dunkle Leinsamen auch blausäurehaltige Glykoside, die durch die Aktivität des Enzyms Linase Blausäure abgeben und daher giftig für ihr Pferd werden können.
Daher sollten Sie täglich nur bis zu 100 Gramm Leinsamen ungekocht verfüttern.
Wollen Sie größere Mengen verfüttern, sollten die Leinsamen kurz (min 10 Minuten) gekocht werden: Leinsamen ins kochende Wasser geben und wenige Minuten köcheln lassen. Denn durch die Hitze beim Kochen wird die Linase unschädlicher gemacht.