Monika Kittke ist von Beruf Dipl.-Psychologin. Aber das, was ihr Leben ausmacht, sind Pferde : die Kleinen, die Grossen, die Gesunden, vor allem aber die Kranken. Pferde, die niemand reiten wollte, die, mit denen niemand umgehen wollte, das waren die, welche sie interessierten, denen sie helfen wollte.
Viele Jahre hat sie mit Pferden verbracht, die an Leib und Seele verwundet warten, Geschöpfe, denen man Gewalt in jeder Form angetan hatte. Dann kam das erste Rehe-Pferd zu Monika Kittke, und das Projekt nahm seinen Lauf.
Auf der Homepage steht dazu folgendes: "Seit 9 Jahren betreue ich Rehe-Pferde. Vor 9 Jahren kam das erste Rehe-Pferd zu mir. Sie war schwer erkrankt und erst 2 1/2. Es wurde schlimmer und schlimmer, bis sie nur noch lag und nicht mehr aufstehen konnte. Die Kliniken, die ich konsultierte rieten mir zum Einschläfern. Ich konnte nicht begreifen, und gleichzeitig dieses Leid nicht mehr mitansehen. Es war ihr offensichtlich nicht mehr zu helfen, kein Tierarzt gab auch nur einen Schilling für sie. Ich haderte mit mir, und schliesslich gewann das Argument die Oberhand, dass sie erst 2 1/2 Jahre alt war. Ich wollte den Kampf aufnehmen. Tag und Nacht beschäftigte ich mich mit der Diagnose, ich probierte alle Therapien aus, die dafür in Frage kamen, Homöopathie, Reiki, Massagetechniken und viel Chemie. Nach 3-wöchigem Kampf hatten wir gewonnen, die Kleine, mein Hufschmied und ich. Von diesem Zeitpunkt an entstand der Wunsch, auch anderen Rehepatienten zu helfen, einen Hof zu errichten, auf dem Rehe-Pferde gesund werden und bleiben konnten."
Hufrehe-Pferde sind auf jedem Hof fehl am Platz. Sie können im Sommer nicht auf die Weide, im Stall geht der Futtermeister an ihnen vorbei, wenn es Kraftfutter gibt. Sie stellen bestimmte Anforderungen an den Untergrund, auf dem sie laufen, und auch sonst haben sie immer eine "Extrawurst". Aus diesen Gründen gibt es nun diesen speziellen Stall in Quermathen , wo Hufrehe-Pferde nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. Sie werden individuell betreut, bekommen qualitativ hochwertiges Futter in vielen kleinen Mengen. In der kleinen Wasserstelle können sie ihre Füsse kühlen und vor allem stehen sie in einer Herde und werden nicht als Einzelgänger auf irgendein Paddock verbannt.
Der Hof, nahe Nauen mit gesamt 1,5 ha Fläche, umfaßt vier große Paddocks, eine neu errichtete Scheune mit drei Laufboxen à 6 x 12m, einen Laufstall mit 15 x 10m, zwei große Boxen mit Fenster und einen 20 x 40m großen Reitplatz. Bedingungen, mit denen Rehe-Pferde leben können, also die richtigen Bodenverhältnisse, angepasstes Futter, genug Bewegung durch Spaziergänge, longieren und die natürliche Bewegung in der Herde, sensible, individuelle Betreuung und die tägliche Kontrolle des Zustandes.
Pferdebesitzer, denen das Wohlergehen ihres kranken Pferdes am Herzen liegt, sollten mit der engagierten Monika Kittke Kontakt aufnehmen.
Homepage : http://www.hoffuerhufrehepferde.de

